Bobo Project

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DIE MOTESICZKYS - STILLLEBEN MIT CELLO

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Eine Doku von Frederik Baker
Steadicam: Alexander Boboschewski

Die Motesiczkys - Stillleben mit Cello, Jaghund und Staffelei. Portraet (AUT, 2006) Regie: Frederick Baker Stillleben mit Pinsel, Cello und Jagdhund Marie-Louise von Motesiczky wurde 1906 in eine vermoegende Wiener Adelsfamilie geboren. Ihr Vater Edmund von Motesiczky starb, als sie drei Jahre alt war. Ihr Bruder Karl Motesiczky, ein spaeterer NS-Widerstandskaempfer, wurde 1943 von den Nazis in Auschwitz ermordet. Als junge Frau studierte Marie-Louise von Motesiczky an der Staedelschule in Frankfurt am Main bei Max Beckmann, der grossen kuenstlerischen Einfluss auf sie ausuebte und ihr Mentor und lebenslanger Freund wurde. Nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten im Maerz 1938 floh sie mit ihrer Mutter, Baronin Henriette von Motesiczky, in die Niederlande, wo sie 1939 ihre erste Einzelausstellung hatte. In London vertiefte sie die Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka, einem Freund der Familie. Marie-Louise von Motesiczky wurde in den 1940er Jahren die Geliebte des Dichters Elias Canetti und Adressatin seiner postum veroeffentlichten Aphorismen-Sammlung 'Aufzeichnungen fuer Marie-Louise'. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur Frederick Baker zeichnet das Leben der Malerin Marie-Louise von Motesiczky nach.


07.03.2007